Der Design-Anspruch einer Wohnungseinrichtung oder Immobilie spiegelt sich als erstes im Flurbereich wider. Flurbereiche unterteilen sich oft auch in einzelne Abschnitte. Der Abschnitt für die Garderobe benötigt eine ausreichende Allgemeinbeleuchtung. Auch die richtige Beleuchtung vor Spiegeln mit einer Lichtfarbe von 3000 K und ein CRI von mindestens 80, besser 90 sorgt dafür, dass man die Farbwirkung sehr gut erkennt, egal ob Make-up oder bunter Schal.
Für den Flur sollten Sie mit einer Allgemeinbeleuchtung von maximal 200 Lux rechnen. In diesem Fall ist die Beleuchtung ausreichend, um selbst gehbehinderten Menschen eine maximale Sicherheit zu geben. Die Allgemeinbeleuchtung wird sehr gern mit Einbauleuchten bzw. Downlights realisiert. Diese sollten eine breitstrahlende Lichtverteilung von 120 Grad haben, wenn die Wände mit beleuchtet werden sollen.
Nutzen Sie Bilderleuchten oder Wandleuchten, dann kann man auch mit medium bündelnden Downlights von 60 Grad Ausstrahlungswinkel arbeiten. Ein schönes Beispiel ist die Leuchtenfamilie der ONE TO ONE LED-Spots von Linea Light. Der Vorteil ist die Entblendung. Sie haben keinen Einblick in die Lichtquelle und das Licht ist fokussierter.
Auch schwenkbare Versionen oder Strahler können sowohl den Raum beleuchten als auch die Bilder an den Wänden oder Skulpturen. Hat man nicht die Möglichkeit, den Flur mit Einbauleuchten zu bestücken, weil keine Zwischendecke vorhanden ist, kommt das Anbau-Downlight zur Anwendung. Neu sind Downlights mit eingebauten Lichtsensor. Damit kann man den Energieverbrauch deutlich senken, da die Brennzeiten der Lampen optimal eingrenzt werden.
Für die stilvolle, direkte Beleuchtung von Bildern gibt es sogenannte Bilderleuchten. Diese werden oberhalb des Gemäldes angebracht. Idealerweise mit LEDs bestückt, da es bei LEDs keine UV und nur geringe Wärmestrahlung gibt, welche die Pigmente der Farbe besonders bei hochwertigen Gemälden zerstören könnte. Auch ist der Schutz mittels eines Antireflexglases und einer LED-Bilderlauchte sinnvoll.
Auf dem Flur gibt es aber auch das zonale Licht - Zonenlicht, welches man mit Wandleuchten realisieren kann. Dabei machen sich opale Überfanggläser oder durchscheinende Materialien besonders gut. Die Erhöhung der horizontalen Beleuchtungsstärke auf der Wand schafft einen hellen freundlichen Raum.
Ein besonderes Feld sind Treppenleuchten. Mit diesen Leuchten kann man gezielt die Stufen beleuchten. Das schafft Sicherheit und begrenzt die Verletzungsgefahr.
Eine weitere Einrichtungsart, die im Flur zur Anwendung kommt, ist die Akzentbeleuchtung. Mit LED-Lichtlinien kann man Wände beleuchten oder eine optische Führung geben. Manchmal geht es hierbei nur um ein Design-Feature mit der Nutzung von Farben oder Farbmischungen.